Diesseits, Jenseits, Andererseits

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Gern geleite ich Sie durch die Galerie im Paula-Laden Weißensee


Diesseits

| Phönix | 2021 | Pastellkreide auf Zeichenkarton (33,5 x 54) cm
Wann wird man je verstehen, dass der Mythos vom Phönix eine große Metapher ist, einen realen Brand jedoch nicht benötigt.  ❘ AUDIO ❘ 


| Emil | | 2019 | Acryl auf industriellem Keilrahmen (30 x 30) cm
Emil. Schüler einer Großstadt mit Herz und Verstand. Allumsich blickend und bildlich, räumlich erfassend beherrscht er die Magie des Lebens in Stadt und Land.


| Ostsee | & | Berlin | 2019 | Kaltnadelradierungen auf CD, gedruckt auf geschöpftem Papier, vertikal gerahmt, mit Passepartout (60 x 20) cm
Hiddensee versus Berlin. Unabhängig von den Motiven der Kaltnadelradierungen hier ein Haiku, das den Gegensatz eindrücklich beschreibt: Wäsche hängt im Wind, statt in der Stadt Bullauge an Bullauge steht.


| Maske grün | & | Maske rot | 2022 | Kaltnadelradierung auf CD, Druck auf Büttenpapier, coloriert, collagiert auf Buchumschlag, (30 x 30) cm
Selbstbildnis mit Maskenpflicht. Grün und Rot. Im Hintergrund leuchten die Materialien und Farben aus Kunst und Sprache. Als Untergrund sind sie gleich einem Fundament und glänzen. Das Zentrum ist unangetastet, ganz frei, weder durch Druck noch Coloration geformt.


| Frau mit Knoten | 2022 | Bleistiftzeichnung (29 x 21) cm
Eine Übungszeichnung mit Bleistift mit und Fokus auf dem Knoten. Hier als Zwischenton der Maskenbildnisse angeordnet. In sich gekehrt, Symbol für die Zurückgezogenheit.


| Stadt | & | Wein | 2019 | Acryl auf Karton (15 x 15) cm, für die Ausstellung waren beide Bilder in einem Rahmen (60 x 20) cm vertikal angeordnet.
Stadtansichten. Stadt & Wein. Das Motiv eines fiktiven Ortes in der Stadt mit der Stimmung des Weingenusses ist hier zweifach erdacht.


| Mond und Mars | - | Mutter und Kind | - | Stadtpflanze | 2019 | Acryl auf industriellem Keilrahmen (30 x 30) cm.
Stadtansichten. Strukturen. Herausgelöste Kacheln aus dem Gesamtwerk Strukturen, einem kalendarischen Projektbild über fünf Wochen. So stehen sie in Zusammenhang mit der Serie Dreisprung-Grammatik-Deutsch aus dem Intensiv-Kreativ-Kurs der Sommerferien 2018.


Die Bilder Diesseits










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Jenseits

| Erzählerin und gekrönter Vogel| 2018 | Acryl auf Altleinwand (20 x 25) cm
Ein gekrönter Vogel, vielleicht im Gespräch, im Austausch mit einer Erzählerin in dunkelviolettem Licht. Dazu passt 'Amalia, oder der Vogel, der die Wahrheit spricht', ein Märchen aus der Schweiz. Dreifaltigkeit und Krönung.  ❘ AUDIO ❘ 

| Phönix | 2021 | Acry/Öl/Pigmente auf Acrylglas 60 x 40 cm
Dieser erhebt sich, er bekommt Wind unter die Flügel und Begleitung, durch ein weißes Mamsellchen vielleicht? Wenn vom Phönix in den Märchen die Rede ist, dann führt der Gedanke hin zum Sonnengott, der das Fleisch frisst. Wir Menschen halten der Sonne nicht stand. Sie verbrennt uns und doch ist sie es, die Leben bewirkt. Dazu passt 'Vogel Phönix' aus der Sammlung von Jacob und Wilhelm Grimm, enthalten nur in der ersten Fassung 1812, hier mit dem Zusatz zum Physiologus.  ❘ AUDIO ❘ 


| Frau Holles Apfelgarten | 2018 | Acryl, Pigmente, Marmormehl auf Presspappe (30 x 30) cm
In vielen Märchen sind die Diesseits- und die Jenseitswelt wie selbstverständlich im Austausch. Dass das Jenseits alles um das Diesseits herum beinhaltet, also sowohl das Himmelsreich, als auch das Totenreich enthält, wird manchmal vergessen. Dazu passt das Litauische Märchen 'Frau Holles Apfelgarten'.  ❘ AUDIO ❘ 


| Die Kristallkugel | 2018 | Öl auf industriellem Leinwand-Keilrahmen (38 x 38) cm
Im Physiologus wird in Zusammenhang mit dem Vogel Phönix eine Brücke geschlagen, die die Thematik des Generationsüberganges anspricht. Im Märchen 'Die Kristallkugel' aus der Sammlung von Jacob und Wilhelm Grimm ist insbesondere die Brisanz der männlichen Adoleszenz thematisiert.  ❘ AUDIO ❘ 


| Thomas der Reimer | 2022 | Öl auf Leinwand (100 x 50) cm
In der Legende von Thomas, dem Reimer (Thomas the true) kreuzen sich die Zeiten des Dies- und Jenseits. Die Feen-Königin trifft auf den Poeten und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es gibt einige Varianten dieser Geschichte und nicht immer ist der Verlauf so makellos.  ❘ AUDIO ❘ 


| Dame Ragnell | 2022 | Kaltnadelradierung auf Zeichenkarton, coloriert mit Tusche (30 x 40) cm
Die Dame und Hexe Ragnell. So hässlich, als sie auf König Artus traf im Wald vor Camelot. So hässlich, dass es König Artus schauderte. So schön als Braut des Sir Gawain. An dieser Stelle soll 'Die Erzählung des Weibes von Bath' die Makellosigkeit des Sir Gawain aufheben. Die Geschicke und die Vergebung lenkt das Weib.  ❘ AUDIO ❘ 


Die Bilder Jenseits




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Andererseits


| Past Forward | 2019 | Acryl auf leinenbespanntem Keilrahmen (50 x 50) cm
Die Darstellung des Verlaufs mit der Blume der Vergangenheit und der Zukunft; ebenfalls eine herausgelöste Kachel aus dem Gesamtwerk Strukturen, einem kalendarischen Projektbild über fünf Wochen. So steht auch dieses in Zusammenhang mit der Serie Dreisprung-Grammatik-Deutsch aus dem Intensiv-Kreativ-Kurs der Sommerferien 2018.


| Phönix | 2021 | Öl auf Pappe (50 x 40) cm
Blickpunkt. An der Grenze des Diesseits im Rücken sieht der Phönix gleichsam in die Zukunft und in die Vergangenheit. Die Zugänge zur Jenseitswelt sind stets zu finden auf hohen Bergen, in Quellwassern, in Tiefen und unter Rosen auch.


| Dreiheiten im Wandel | 2020 | Öl auf Pappe (30 x 27) cm
Die Wandlung, Umrundung, Veränderung der Welt im steten Lauf. Das Bild ist ein Kalendarium des verorteten Stillstandes in 2020 vom 24. März bis zum 22. April. Einem Aufruf von artbox Zürich folgend, nahm ich den Ausschnitt von 30 Tagen im vorgegebenen Raster im Mittelfeld des Bildes auf. In gleichem Schrittmaß wuchs das Bild im Außen und wurde schließlich ganz und geklärt.


| Vor der Geburt | 2020 | Öl auf Leinwand (60 x 50) cm
Man sagt, vor der Geburt entscheide die Seele selbst wohin sie inkarnieren wolle. Wenngleich diese Annahme eine krude ist, kann sie so manches Mal dafür sorgen, dass Entscheidungen im realen Leben nicht auf fremden Schultern liegen bleiben. Im Mythos der Maya gibt es die Schöpfer, genannt Tepoi und Kukumatz. Sie gaben den Menschen eine freie Sicht und nahmen sie ihnen wieder fort, denn sie könnten sonst womöglich doch zu viel sehen.  ❘ AUDIO ❘ 


| Rosenhimmel | 2021 | Acryl auf baumwollbespanntem Keilrahmen (30 x 30) cm
Die Rose. Zeichen der Liebe. Ausgeburt der luxoriösen Dekadenz nannten die Christen die Rose eine Zeit lang, denn die Römer gingen wahrhaft verschwenderisch mit ihr um. Doch die Menschen liebten die Rose und so wurde sie bald auch im Christentum anerkannt als Zeichen der reinen Marienkraft in weiß und als Zeichen ihrer Schmerzen in rot. Nun ist die Rose allerdings auch Anzeiger der Unterwelt. Rosenbekränzt zogen Soldaten in die Schlacht, und so ist unter dem Rosengarten eben auch die Jenseitswelt, im Speziellen das Totenreich, zu finden. Doch auch die Huren wurden einst Rosen genannt, im Süden Frankreichs noch im vorigen Jahrhundert. Was dort zuweilen geschah blieb 'sub rosa' wie so manches Geheimdiensttreffen auch.


Die Bilder Andererseits



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Jede Einzelausstellung folgt einem roten Faden in Erzählung und Gestaltung. Und auch der virtuelle Rundgang auf meinen Seiten hier im Netz wird Zeile für Zeile von mir in HTML-CSS-Codierung geschrieben und ist auf diese Weise dauerhaft zugänglich!


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Anke Ilona Nikoleit
KJUI.de

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Anke Ilona Nikoleit